Rezensionen

REZENSION ZU „BACK TO US“

REZENSION ZU „BACK TO US“

Rezension zu "Back to Us"

Als ich kürzlich „Bad at Love“ von Morgane Moncomble gelesen hatte, war mir klar, dass ich mehr von der Autorin lesen musste. Als „“Back to us“ erschien konnte ich daher nicht lange zögern. Viel spaß beim Lesen der Rezension!

Titel: Back to Us
Genre: Romance
Autor*in: Morgane Moncomble
Einband: Taschenbuch
Seitenumfang: 446Seiten,
Kapitel: 18 Kapitel
Erschienen: 26.03.2021
Verlag: LYX
ISBN: 978-3-7363-1447-4

KLAPPENTEX ZU „BACK TO US“

„Du könntest mein Herz in tausend kleine Stücke zerbrechen. Ich würde sie immer wieder aufheben und in deine Hände legen.“

Als Kinder haben sich Aaron und Fleur geschworen, einander ewig zu lieben – bis ihnen das Leben einen grausamen Strich durch die Rechnung machte und sie von einem Tag auf den anderen trennte. Nun, sechzehn Jahre später, stehen sie sich erneut gegenüber – und Fleur erkennt den Jungen, der ihr an seinem achten Geburtstag ihren ersten Kuss gab, nicht wieder. Aaron ist kühl und abweisend, in seinem Leben zählt nichts anderes als sein Job. Für Fleur, die jegliches Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten als Autorin verloren hat, fühlt es sich an, als hätten sie die Rollen getauscht. Und doch stürmen die Gefühle von damals augenblicklich wieder auf sie ein. Nur dass Aaron sich an keines der Versprechen, die sie sich einst gegeben haben, zu erinnern scheint …

MEINE LESEEINDRUCK

STORYLINE

Die Handlung startet mit einem Neustart der Protagonistin Fleur. Immer wieder wird man während des Verlaufs darauf Aufmerksam gemacht, das mehr hinter dem Steckt, was man als Leser*in zu Gesicht bekommt. Diese Spannung, nach dem Warum, hält sich bis zum Abschluss des Buches. Wo alles mit einem laute Knall ans Licht kommt. Im Nachhinein versteht man das Verhalten der beiden Protagonisten Fleur und Aaron viel besser. Trotz der doch recht lang gezogenen Storyline mit immer dem gleichen Spannungspunkt ist die Geschichte einfühlsam und bleibt über den goßen Teil des Buchs ausgewogenen, durch kleinere Momente die auf das Ende mehr oder weniger hinarbeiten.

SPRACHE

Der Schreibstil von Morgane Moncomble ist einfach, aber auch sehr humorvoll an den passenden Stellen. Besonders gefallen haben mir die Passagen mit Aarons Gedanken über die Schulzeit. dazu gleich mehr. Gerade mit dem Ende des Buches wird klar wie authentisch mache Situatioenen beschrieben waren. Damit beweisst die Autorin, dass sie in der Lage ist auch schwierige Themen Raum zu schenken.

FIGUREN

Die Charaktere der Geschichte haben sich als Gesamtkonzept mit den Nebenfiguren wirklich schön aufgebaut. Durch die zwei besten Freundinnen von Fleur und dem Arbeitsumfeld das die beiden Protagonisten teilen ergibt sich ein realistisch wirkendes Konstrukt aus Charakteren. Ich persönliche konnte mich gut mit Aaron identifizieren. Durch seine Denkweise gegenüber anderen und der Bedeutung des Wortes Freundschaft ganz besonders. Einerseits wurde oft auf seine Intelligenz hingewiesen, was mir stellenweise etwas zu gezwungen wirkte, doch andererseits benahm er sich sehr naiv. Letztlich durchleben beide Figuren auf ihre Weise eine Entwicklung und nehmen Stück für Stück ihre Probleme ernst. Obwohl beide sich vor dem fürchten was passiert, wenn sie sich damit auseinandergesetzte können sie gemeinsam diese Bürden überwinden. Manche dinge gerade gegen Ende hin wurden mir zu schnell vom Tisch gewischt ohne das man wirklich die Gründe einer Handlung verstand oder nachvollziehen konnte, fast als wäre es an der Stelle erzwungen. Trotzdem kann ich sagen das alles im Allem das Charkterdesign sehr gut gelungen ist. Jede Figur hat ihren Platz und gehört wurde in die Handlung mit aufgenommen.

FAZIT

Morgane Moncomble hat mit „Back to us“ erneut gezeigt, dass sie sensible Themen wie Mobbing, PTBS oder Traumate im Allgemienen gut in eine Liebesgeschichte einbinden kann ohne das es zu aufgesetzt erscheint. Gleichzeitig ist es ihr auch gelungen diese recht authentisch an ihre Leser*innen weiterzureichen. Ich hätte mir grerade gegen Ende mehr Zeit gewünscht um die Verarbeitung des Traumas zu verstehen, doch da wurde ich leider entteuscht. Die Charaktere waren für mich sympathisch und ich konnte gerade die Perspektive des männlichen Protagonisten sehr gut verstehen. In Buch werden beide Perspektiven gezeigt, sodass man auch nicht vollkommen überrascht war über manche Handlungen. Trotz all der Kritik die ich genannt habe, bleibt dieses Buch mit dieser gefühlvollen Geschichte sehr unterhaltsam und war für mich ein schönes Leseerlebnis mit einem Schuss koreanischer Kultur in Paris.

BEWERTUNG

4 von 5 Punkten – Lesevergnügen

Mein Bewertungsschema:

  • 5 – Lesehighlight
  • 4 – Lesevergnügen
  • 3 – Lesenempfehlung
  • 2 – Persönliche Vorliebe
  • 1 – Halbherzig

    Die von mir ausgewählte Bewertungsskala unterliegt meiner subjektiven Auffassung und dient keinesfalls als allgemeiner Richtwert.

    Jedes Buch hat einen Wert und sollte eine Chance erhalten gelesen zu werden.

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